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Neues TV-Format: „Fahrbereitschaft“

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, TV-Tipps, Uncategorized

Mitte August 2017 startet der Rundfunk Berlin-Brandenburg ein neues TV-Format. Moderator Jörg Thadeusz, bekannt aus seiner gleichnamigen GesprĂ€chssendung oder der Politdiskussion „Thadeusz und die Beobachter“, wird in „Fahrbereitschaft“ sechs Wochen lang jeweils eine/n Politiker/in durch Berlin kutschieren und dabei befragen. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel erlĂ€utert Thadeusz das Konzept der Sendung.

„Fahrbereitschaft“, 15. August bis 19. September 2017, Rundfunk Berlin-Brandenburg, dienstags um 22:15 Uhr.

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„Politisches Framing“ jetzt auch bei der BpB erhĂ€ltlich

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, Internet(z), LektĂŒren, Uncategorized

Seit mehreren Monaten ist das Buch „Politisches Framing“ der Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling bereits im Handel, ab sofort gibt es eine preisgĂŒnstige Ausgabe des Buchs bei der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (BpB).
Die Inhaltsbeschreibung auf den Seiten der BpB lautet wie folgt: „Sprache bestimmt unser Denken und Handeln – viel mehr, als uns das bewusst ist. Mit dem Spracherwerb formen sich im Gehirn kognitive Deutungsrahmen, so genannte Frames – umso mehr und umso nachhaltiger, je hĂ€ufiger sie durch Sprache aktiviert werden. Welche Konsequenzen hat dies fĂŒr den politischen Diskurs, fĂŒr das Denken und Handeln in der Politik? Elisabeth Wehling zeigt anhand zahlreicher Erkenntnisse der modernen Neuro- und Kognitionsforschung, wie ĂŒber Sprache und die jeweils adressierten Frames Assoziationen geweckt, Meinungen gelenkt und Handlungen bestimmt werden können: So mĂŒssen beispielsweise im gelĂ€ufigen Jargon Steuern aufgebracht, nicht etwa beigetragen werden, und ihre Lasten drĂŒcken uns, statt dass wir sie als Grundlage staatlichen Gemeinwohlhandelns begreifen. Ein bewussterer und klĂŒgerer Umgang mit der Sprache, so Elisabeth Wehling, sei eine der Grundvoraussetzungen fĂŒr konstruktive Auseinandersetzungen in den zahlreichen politischen Debatten unserer Zeit.“
Über das Thema ihres Buches sprach Elisabeth Wehling in den letzten Monaten unter anderem bei Markus Lanz, bei Jörg Thadeusz und auf der #RePublica17.

Elisabeth Wehling: „Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung 2017, 224 Seiten, 4,50 Euro, Bestellnummer: 10064.

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Exkursion der MLU nach Magdeburg

Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft, Uncategorized

Am 21. Juni 2017 reisten 25 Studierende der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg im Rahmen einer Exkursion in die Landeshauptstadt Magdeburg, um vor Ort mit Vertretern unterschiedlicher politischer Institutionen ins GesprĂ€ch zu kommen. Die meisten Studierenden waren bzw. sind zugleich Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Seminars im Aufbaumodul Systemanalyse und Vergleichende Politikwissenschaft mit dem Titel „Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt“. Auf dem Programm standen ein Termin in der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung, eine FĂŒhrung in der Staatskanzlei von MinisterprĂ€sident Reiner Haseloff inklusive eines GesprĂ€chs mit Daniel Mouratidis, dem stellvertretenden Regierungssprecher, und Susanne Bethke (Referatsleiterin fĂŒr das Landesmarketing) sowie ein Besuch der Plenarsitzung im Landtag von Sachsen-Anhalt einschließlich GesprĂ€chen mit Bildungsminister Marco Tullner und Dr. Andreas Schmidt aus der SPD-Fraktion.

Blick auf Kaiser Otto in der Staatskanzlei.

Dienstags findet hier die Kabinettsitzung statt.

Das LandtagsgebÀude am Magdeburger Domplatz.

Bildungsminister Marco Tullner im GesprÀch.

Blick aus dem LandtagsgebÀude auf den Magdeburger Dom.

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Wieder im TV: „Die nervöse Republik“

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Bereits vor einiger Zeit lief die Dokumentation „Die nervöse Republik“ von Stephan Lamby ĂŒber das VerhĂ€ltnis von Medien und Politik im Fernsehen. Heute abend wiederholt der Fernsehsender Phoenix um 20:15 Uhr die Dokumentation. Anschließend wird um 21:45 Uhr eine sehenswerte Podiumsdiskussion gezeigt, in der Anne Will mit einigen der Protagonisten aus dem Film ĂŒber ihr Mitwirken sowie auch ganz generell ĂŒber ihre Arbeit als Politiker oder als Medienschaffende spricht. Und wer die Ausstrahlung der Doku zuvor verpasst haben sollte: um Mitternacht wird die Doku wiederholt. NĂ€here Informationen (einschließlich weiterer Ausstrahlungstermine) gibt es hier.

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Neue Ausgabe 1/2017 der ZParl erschienen

Bundestagswahl 2017, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Rechtzeitig vor dem langen Osterwochenende ist die neue Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl) erschienen. Darin blicken Martin Koschkar und Christian Nestler auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vom 4. September 2016 zurĂŒck, Oskar Niedermayer analysiert die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vom 18. September 2016. Im Mittelpunkt des Heftes steht die „Alternative fĂŒr Deutschland“ (AfD): Peter RĂŒtters hat sich mit der Arbeit der AfD-Abgeordneten in den diversen Landtagen und BĂŒrgerschaften beschĂ€ftigt, ein weiterer Beitrag thematisiert die AnhĂ€ngerstruktur der AfD. Julian SchĂ€rdel hat die regionale Berichterstattung ĂŒber die AfD in insgesamt neun LandtagswahlkĂ€mpfen untersucht, wĂ€hrend Eric Linhart die politische Positionen der AfD auf Landesebene anhand einer Auswertung des Wahl-O-Maten vorstellt. Neben BeitrĂ€gen zum Fraktions- und Abgeordnetenrecht lotet Karlheinz Niclauß die Möglichkeiten einer Minderheitsregierung nach der nĂ€chsten Bundestagswahl aus. Ein umfangreicher Rezensionsteil beschließt das Heft, dessen komplettes Inhaltsverzeichnis es hier gibt.

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Der Vertrag von Maastricht – ein RĂŒckblick

Außenpolitik, Uncategorized

Inzwischen ist es genau 25 Jahre her, dass die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs Anfang Februar 1992 im niederlĂ€ndischen Maastricht eines der zentralen Vertragswerke der europĂ€ischen Einigungsgeschichte unterzeichneten und so aus den EuropĂ€ischen Gemeinschaften die EuropĂ€ische Union entstehen ließen. Im November 1993 trat der Vertrag in Kraft.
Unter anderem wurde in diesem Vertrag die verstĂ€rkte Zusammenarbeit in den Bereichen Inneres und Justiz sowie in der Außen- und Sicherheitspolitik vereinbart. Auch die EinfĂŒhrung des EURO als gemeinsame WĂ€hrung wurde im Maastrichter Vertrag festgelegt. HintergrĂŒnde zum Vertrag von Maastricht haben Michael Stabenow in der FAZ und Sabine HacklĂ€nder auf Tagesschau.de zusammengetragen. Ein Video der Neuen ZĂŒrcher Zeitung beleuchtet die historischen HintergrĂŒnde des Vertragswerkes und schlĂ€gt einen kritischen Bogen von Maastricht ins Heute, und zwar hier. Philip Plickert schließlich blickt in der FAZ auf die damalige EURO-Debatte unter Wirtschafts- und Geldexperten (hier). Wer sich nĂ€her mit den spezifischen Inhalten des Vertrages beschĂ€ftigen möchte, dem sei das 2016 in neuer Auflage erschienene Buch „Europa von A bis Z“ von Werner Weidenfeld (Hrsg.) empfohlen. Das Buch ist in der Fachbereichsbibliothek Politik der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg online verfĂŒgbar.

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Im NPD-Verbotsverfahren fÀllt ein Urteil

Innenpolitik, Uncategorized

Voraussichtlich am Dienstag, den 17. Januar 2017 wird das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein lange erwartetes Urteil zum Verbot der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) bekannt geben. Die HintergrĂŒnde zum Verfahren sowie ein RĂŒckblick auf den bisherigen Prozess finden sich hier und hier.

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Den Bundestagskandidaten auf der Spur

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Seit gut neun Monaten existiert es inzwischen bereits: das im April 2016 neu gegrĂŒndete Institut fĂŒr Parlamentarismusforschung (IParl) in Halle an der Saale. In einem ersten großen wissenschaftlichen Projekt wird die Kandidatenauswahl fĂŒr die bevorstehende Bundestagswahl 2017 untersucht, indem eine dreistellige Zahl an Delegierten- bzw. Mitgliederversammlungen sowie ĂŒber 100 Listenparteitage der verschiedenen Parteien in ganz Deutschland besucht und ausgewertet werden. Tom Leonhardt vom Magazin „Scentia Halensis“ der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg hat die beiden Direktoren des Instituts, Prof. Suzanne S. SchĂŒttemeyer und Dr. Benjamin Höhne, besucht und einen ausfĂŒhrlichen Artikel ĂŒber die Ziele und Arbeitsschwerpunkte des neuen Instituts verfasst. Der Artikel findet sich hier. NĂ€here Informationen zum IParl gibt es hier.

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Exkursion der Uni Halle in den Deutschen Bundestag

Halle (Saale), Politikwissenschaft, Uncategorized

Am heutigen Dienstag reisten 23 Studierende der Politikwissenschaft der Martin-Luther-UniversitÀt zu InformationsgesprÀchen in den Deutschen Bundestag. Auf dem Programm standen ein GesprÀch mit dem Halleschen Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby und seinem Mitarbeiter Thomas Stimpel, ein Informationsvortrag im Plenarsaal des Parlaments sowie eine Besichtigung der Reichstagskuppel. Eine Politik- und Architekturorientierte Stadterkundung, ein Mittagsimbiss im Bundestagsrestaurant sowie ein Besuch auf einem der zahlreichen Berliner WeihnachtsmÀrkte rundeten den Besuch ab. Sehen Sie nachfolgend einige Impressionen der Fahrt.

Blick auf die Reichstagskuppel

Blick auf die Reichstagskuppel

Dr. Karamba Diaby im GesprÀch

Dr. Karamba Diaby im GesprÀch

Blick in den (leeren) Plenarsaal

Blick in den (leeren) Plenarsaal

Auf der Fraktionsebene wurde noch gearbeitet...

Auf der Fraktionsebene wurde noch gearbeitet…

Abschluss der Exkursion beim WeihnachtsZauber auf dem Gendarmenmarkt.

Abschluss der Exkursion beim WeihnachtsZauber auf dem Gendarmenmarkt.

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LektĂŒretipp: „Helmut Schmidt. Die spĂ€ten Jahre“

LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Bundeskanzlers am 1. Oktober 1982 hat Helmut Schmidt weitere 33 Jahre produktiv gearbeitet: publizistisch, politisch und nicht zuletzt als Weltreisender in eigener Sache. Über diese Jahre hinweg entwickelte sich „Schmidt-Schnauze“ zu einem der populĂ€rsten Politiker Deutschlands. In der Einleitung berichtet Thomas Karlauf in seinem neu erschienenen Buch „Helmut Schmidt – die spĂ€ten Jahre“ von einem GesprĂ€ch mit Helmut Schmidt, in dem dieser sich wunderte, dass noch niemand auf die Idee gekommen sei, sich dieser Post-Kanzleramts-Phase zuzuwenden. Genau dies hat Karlauf nun getan. Und er ist der denkbar beste Autor, um sich dieser Aufgabe zu stellen, war er doch als Mitarbeiter des Siedler- und spĂ€ter des Rowohlt-Verlags ĂŒber viele Jahre hinweg in der Funktion des Verlegers und Lektors mit den zahlreichen Publikationen Helmut Schmidts befasst. In drei Teilen (Jahre der ZurĂŒckhaltung: 1982-1990, Jahre der Einmischung: 1991-2003 und Wege des Ruhms: 2003-2015) beschreibt Karlauf detailliert und pointiert die unterschiedlichen Stationen des Altkanzlers: zunĂ€chst die UmstĂ€nde rund um sein Ausscheiden aus dem Amt, dann die Frage, ob Schmidt Memoiren schreiben möchte oder sollte oer lieber nicht, dann der Sprung zum ZEIT-Herausgeber, und immer wieder die großen Themen der Welt (deutsch-deutsche, spĂ€ter dann innerdeutsche Beziehungen, der Aufstieg Chinas, die Zukunft des transatlantischen VerhĂ€ltnisses, und vieles mehr), die er in BĂŒchern kenntnisreich und aktuell beschreibt und diskutiert.
Das Buch ist wahrlich nicht preisgĂŒnstig, aber fĂŒr die 27 Euro bekommt man einen dicken WĂ€lzer von ĂŒber 550 Seiten. Und Weihnachten steht so gut wie vor der TĂŒr, das Buch eignet sich somit perfekt als Weihnachtsgeschenk. Wie in jeder guten Biografie lernt man nicht nur ein Leben, eine Person kennen, sondern unter der Hand weitet sich das Werk zu einer Darstellung einer ganzen Epoche: Wiedervereinigung, die europĂ€ische Einigung, die rot-grĂŒnen Regierungsjahre, die anschließenden Großen Koalitionen ebenso wie die schwarz-gelbe Koalition: alle diese Ereignisse und Entwicklungen finden sich in diesem Buch prominent wieder.
Details zum Buch gibt es hier, dort finden sich auch Links zu mehreren Rezensionen des Buches.

Thomas Karlauf: „Helmut Schmidt. Die spĂ€ten Jahre“, Siedler-Verlag, MĂŒnchen, 560 Seiten, 26,99 Euro.

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