Die Freie Universität Berlin vergibt ab dem Semester 2020/2021 an ihrer Graduate School of North American Studies mehrere Promotionsstipendien, darunter auch für Politikwissenschaftler*innen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist, entsprechend dem Gegenstandsbereich der Graduate School, Nordamerika, d. h. die Forschung sollte sich auf die Vereinigten Staaten oder Kanada erstrecken. Alle weiteren Informationen sowie die Details zur Bewerbung finden sich hier. Deadline ist der 30. November 2019.
25. Sep. 2019
Aus aktuellem Anlass: Zum Thema Impeachment
Seit die Demokraten in den Zwischenwahlen vom November 2018 die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus übernommen haben, müssen sie sich der Gretchenfrage stellen, nämlich wie sie es mit dem I-Wort halten. Das I-Wort ist natürlich das Impeachment, also ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump – so wie es inzwischen einige Präsidentschaftskandidaten der Demokraten öffentlich fordern.
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24. Sep. 2019
Hallenser PoWi-Studentin auf Klimagipfel in New York
Die Studentin Pia Jorks, die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) Politikwissenschaft studiert, nahm in dieser Woche an der Jugend-Klimakonferenz in New York teil. In einem Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunk (mdr) kritisiert sie den Umgang der Politik mit den protestierenden Jugendlichen und stellt eigene Ideen zum Klimaschutz vor. Anzuschauen ist der Clip hier.
24. Sep. 2019
Neues Projekt zum Leben in der DDR: „Open Memory Box“
Vom Kindergeburtstag bis zur Republikflucht: in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) haben internationale Historiker in einer „Open Memory Box“ Dutzende Privatfilme von Bürgerinnen und Bürgern der DDR öffentlich zugänglich gemacht. Die Aufnahmen erlauben einen neuen, nämlich: privaten, Blick auf das Leben in der DDR. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden sich in einem Artikel der Potsdamer Neuesten Nachrichten, die Seite des Projekts selbst ist hier abrufbar.
24. Sep. 2019
Lektüretipp: „Bundesrepublik Kenia?“
Vor einigen Jahren beschrieb der Heidelberger Politikwissenschaftler Manfred G. Schmidt das politische System der Bundesrepublik Deutschland als „informelle Große Koalition“ – unabhängig davon, ob aktuell wirklich eine formale Große Koalition regiert oder nicht. Damit machte er auf die vielen Vetospieler aufmerksam, auf die politische Akteure im politischen Prozess Deutschlands Rücksicht nehmen müssen. Der Journalist Robert Roßmann formuliert in der heutigen Süddeutschen Zeitung anlässlich der aktuell laufenden Regierungsbildungsgespräche in Sachsen und Brandenburg eine ähnliche Idee, nämlich die der „Bundesrepublik Kenia“, heißt: Union und SPD müssen – nicht zuletzt im Bundesrat – auf Bündnis 90/GRÜNE zugehen, um politisch etwas bewerkstelligen zu können (auch wenn man nicht direkt miteinander koaliert). Käme es auf Bundesebene zu gegebener Zeit zu Schwarz-grün, böte sich die Konstellation umgekehrt dar, dann nämlich unter Rückgriff auf die SPD. Roßmanns Kommentar findet sich hier.
24. Sep. 2019
Tagung zur Europäischen Union nach den Wahlen 2019
Das oberbayerische Tutzing liegt zugegebenermaßen nicht in der Nähe der Saalestadt Halle, aber gleichwohl lohnt unter Umständen Mitte Oktober ein Ausflug in Richtung Süden. Vom 18. bis zum 20. Oktober 2019 findet an der Akademie für politische Bildung Tutzing eine hochkarätig besetzte Konferenz zur Lage der Europäischen Union (EU) nach den Wahlen zum Europäischen Parlament im Frühsommer 2019 sowie der Wahl Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin. Was sind die konkreten Konsequenzen des Wahlergebnisses? Vor welche aktuellen Herausforderungen sieht sich die EU aktuell gestellt? Welche Rolle kann die EU in der Welt spielen? Für Studierende ist übrigens ein ermäßigter Teilnahmebeitrag verfügbar. Das genaue Programm der Tagung sowie eine Online-Anmeldemöglichkeit gibt es hier.
18. Sep. 2019
Rennen um den SPD-Vorsitz: eine Zwischenbilanz
Gestern abend fand im Berliner Willy-Brandt-Haus die 12. Regionalkonferenz im Rennen um den Vorsitz der SPD statt. Elf weitere Veranstaltungen folgen in den nächsten Wochen. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hat sich die bisherige – neudeutsch gesprochen – Performance der Kandidatenduos angeschaut und analysiert wer wo und wie (nicht) punkten konnte. Die Zwischenbilanz kann hier nachgelesen werden.
18. Sep. 2019
Ein „long read“: Robert Habeck im Osten
Mehrere Monate hat die ZEIT-Journalistin Jana Hensel den Parteichef von Bündnis 90/GRÜNEN, Robert Habeck, im politischen Alltag begleitet, vor allem auf Reisen durch die neuen Bundesländer. In ihrem soeben veröffentlichten Artikel heißt es: „Seit Beginn des Jahres habe ich ihn begleitet. Die meisten Termine fanden in Ostdeutschland statt, denn eigentlich sollten die Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen das wichtigste politische Ereignis des Jahres werden. Und ich wollte mir ansehen, ob es dem 50-Jährigen, der sein Leben fast ausschließlich in Schleswig-Holstein verbracht hat, gelingt, ostdeutsch sprechen zu lernen. Zumal er wie wohl noch kein westdeutscher Politiker vor ihm zugegeben hatte, sich für den Osten bisher nicht sonderlich interessiert zu haben.“ Der sehr ausführlich ausgefallene Artikel wirft einen sehenswerten Blick hinter die Kulissen des politischen Alltagsbetrieb – und ist als „long read“ wärmstens zu empfehlen. Zu finden ist der Beitrag hier.
18. Sep. 2019
Linktipp: „Parlamentjobs“
Am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) steht die Beschäftigung mit Parlamenten und dem Parlamentarismus im Mittelpunkt vieler Lehrveranstaltungen, nicht nur im Lehrbereich Regierungslehre und Policyforschung. Darüber hinaus gibt es einen eigenen Masterstudiengang, der sich diesen Themen widmet. Da liegt es natürlich nahe, dass Absolventinnen und Absolventen sich auch beruflich auf diesen Bereich fokussieren. Dabei helfen könnte der von mir erst kürzlich entdeckte Twitter-Account Parlamentjobs, der in unregelmäßiger Folge Stellenangebote in Parlamenten, bei Abgeordneten sowie bei Parteien präsentiert.