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8. März 2018

„Parlamentarismus“ von Stefan Marschall jetzt bei der BpB erhältlich

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Seit Jahren gehört dieser Band zu den besten Einführungen in den Gegenstandsbereich des parlamentarischen Systems: das Buch „Parlamentarismus“ des Düsseldorfer Politikwissenschaftlers Stefan Marschall. Das erstmals 2006 erschienene Buch ist nun in einer überarbeiteten und aktualisierten zweiten Auflage erhältlich, und zwar unter anderem zu einem sehr günstigen Preis bei der Bundeszentrale für politische Bildung (Link hier). Darin setzt sich Marschall mit der Theorie und Praxis parlamentarischer Systeme auseinander, er zieht historische Entwicklungslinien und diskutiert Parlamentsfunktionen und Parlamentstypen. Die Arbeitsweise von Parlamenten wird ebenso abgehandelt wie unterschiedlichste Kritik am Parlamentarismus. Das Buch sei allen Studierenden, die sich in knapper, aber kenntnisreicher Form mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Parlamentarismus beschäftigen wollen, empfohlen. Für sehr hilfreich erachte ich insbesondere die am Ende eines jeden Kapitel stehenden Fragen zur Wiederholung des zuvor vorgestellten Stoffes.

Stefan Marschall: „Parlamentarismus. Eine Einführung“, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 312 Seiten, Erscheinungsdatum: 25.08.2017, Bestellnummer: 10057, Preis: 4,50 Euro.

7. März 2018

Zur Rolle der Ostdeutschen in der bundesdeutschen Politik

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Noch ist unklar, ob in der nächsten Bundesregierung auch jemand aus Ostdeutschland zum Kabinett gehören wird. In einem aktuellen Beitrag für die Berliner Zeitung erläutert der Journalist Markus Decker, dass die Gründe für die mangelnde Repräsentanz der Ostdeutschen in der Politik tiefer liegen, nämlich in der unzureichenden Repräsentation in den politischen Parteien. Der erwähnte Artikel ist bei Interesse hier zu finden.

1. März 2018

TV-Tipp: „Die politische Intrige“

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Der Fernsehkanal Phoenix zeigt heute abend um 20:15 Uhr eine vielversprechend klingende Dokumentation rund um die politische Intrige. Hintergründe zum Film sowie Informationen zu den weiteren Ausstrahlungsterminen finden sich hier.

1. März 2018

„Im Labyrinth der Macht“: Chronik einer langwierigen Regierungsbildung

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Am Sonntag werden wir erfahren, ob es nach dem Mitgliederentscheid in der SPD zu einer Neuauflage der Großen Koalition kommt oder nicht. Der preisgekrönte Journalist Stephan Lamby („Die nervöse Republik“, „Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl“) hat über die vergangenen Monate hinweg die entscheidenden Protagonisten sowohl der Jamaika- als auch der GroKo-Verhandlungen begleitet und darüber eine Reportage gedreht, die am Montag, den 5. März 2018 um 21:00 Uhr in der ARD zu sehen sein wird. Hintergründe zum Film sind hier nachzulesen. Einen Trailer gibt es hier zu sehen.

„Im Labyrinth der Macht. Protokoll einer Regierungsbildung“, Dokumentation von Stephan Lamby, 5. März 2018, 21:00 Uhr, 45 Minuten, produziert vom Südwestrundfunk.

27. Feb. 2018

Die Sozialstruktur des Deutschen Bundestages – grafisch spannend umgesetzt

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Repräsentation hat viele Gesichter – und die politikwissenschaftliche Repräsentationsforschung beschäftigt sich mit ihnen allen. Mit Ernst Fraenkel kann man Repräsentation wie folgt definieren: „Repräsentation ist die rechtlich autorisierte Ausübung von Herrschaftsfunktionen durch verfassungsmäßig bestellte, im Namen des Volkes, jedoch ohne dessen bindenden Auftrag handelnde Organe eines Staates oder sonstigen Trägers öffentlicher Gewalt, die ihre Autorität mittelbar oder unmittelbar vom Volk ableiten und mit dem Anspruch legitimieren, dem Gesamtinteresse des Volkes zu dienen und dergestalt dessen wahren Willen zu vollziehen.“ Eine Dimension von Repräsentation ist nach Hanna F. Pitkin die deskriptive Repräsentation, also die Repräsentation der Repräsentierten durch ihnen ähnliche Repräsentanten. Dieser Dimension nach ist offensichtlich: der Bundestag benötigt mehr sehr junge und mehr sehr alte Abgeordnete sowie mehr Frauen, Unternehmer und Selbständige. In einer umfangreichen Datenanalyse hat ein Redaktionsteam der Süddeutschen Zeituzng die Sozialstruktur des Deutschen Bundestags untersucht. Die umfangreiche Analyse der SZ ist hier abzurufen.

27. Feb. 2018

Neues APuZ-Heft zum Thema „Rap“

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Als Teildisziplin des HipHop gehört Rapmusik zur dominanten Kultur der Gegenwart. Von ihren Anfängen in den New Yorker Armutsvierteln der 1970er Jahre bis in den globalen Mainstream war es jedoch ein weiter Weg, denn seit jeher hat die Kunstform polarisiert. Als Thema für eine politikwissenschaftliche Fachzeitschrift mag dieser Untersuchungsgegenstand auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber die aktuelle Ausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ist dem Rap gewidmet. Online abrufbar ist das Heft hier.

27. Feb. 2018

Homepage der BpB in neuem Design

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Ab sofort präsentiert sich die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) in neuem, frischerem Design. Wagen Sie mal einen Blick, und zwar hier. In eigener Sache meldet sich die Redaktion des Internetangebots hier zu Wort.

27. Feb. 2018

TV-Kritik: In der „Expertokratie“

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An politischen Talkshows mangelt es in diesem Lande nicht. Wer mehr oder weniger regelmäßig bei der Phoenix-Runde, bei Anne Will oder Sandra Maischberger reinschaltet, ist überrascht, wie häufig die immer gleichen Experten in diesen Runden vertreten sind. Markus Ehrenberg hat sich in einem Artikel für den Berliner Tagesspiegel einen Überblick verschafft und beschreibt die Auswahlpolitik der einzelnen Redaktionen. Der Artikel ist hier online abrufbar.

23. Feb. 2018

Nach Wikipedia kommt Wikitribune

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Mit schreibenden Lesern will das Internetportal „Wikitribune“ zu einem globalen Nachrichtendienst werden. Das klingt anspruchsvoll – doch der Gründer und Betreiber Jimmy Wales geht nicht ohne Erfahrung an die Sache heran: er zählt zu den Mitbegründern des Online-Lexikons Wikipedia. Vor einem guten Jahr berichtete bereits SPIEGEL Online von diesem Projekt (nämlich hier), in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung findet sich auf der Medien-Seite ebenfalls ein ausführlicher Artikel über Wikitribune. Die Webseite des Portals selbst ist hier zu finden.

18. Feb. 2018

Podiumsdiskussion zur internationalen Politik in Schulen

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Vom 26. bis 27. Februar 2018 veranstaltet der Lehrstuhl Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen an der MLU die Fachtagung „Wie kommt die internationale Politik ins Klassenzimmer?“ Im Rahmen dieser Tagung wird am Montag, den 26. Februar 2018 von 19.00 bis 20.30 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion in der Aula des Löwengebäudes zum Thema „In der Welt geht’s rund – wie wir in der Schule über die Vereinten Nationen reden und lernen“ stattfinden. Details zur Veranstaltung gibt es hier.


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