Rechtzeitig zum neuen Sommersemester ist in unserer Fachbereichsbibliothek als Print- und elektronische Ausgabe das von Christian Lammert, Markus B. Siewert und Boris Vormann herausgegebene „Handbuch Politik USA“ eingetroffen. Auf der Internetseite des Verlages heißt es zu diesem Werk: „Das Handbuch Politik USA vereint Aufsätze ausgewiesener Expertinnen und Experten der sozialwissenschaftlichen USA-Forschung. Die Beiträge des Handbuchs setzen sich mit den grundlegenden Strukturen und Mechanismen der US-amerikanischen Politik auseinander. Diese werden zum einen in ihrem (zeit)historischen Kontext verortet, zum anderen werden unterschiedliche Deutungsdimensionen aufgezeigt und somit eine problemorientierte Einführung in das politische System der USA geleistet.“ Das Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden.
4. Apr. 2017
Rückblick auf den Hochschulinformationstag 2017
Am vergangenen Samstag, den 1. April 2017, fand der diesjährige Hochschulinformationstag (HIT) statt. Bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen präsentierten sich auf dem Universitätsplatz sowie in den umliegenden Gebäuden die verschiedenen Institute und Einrichtungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie zahlreiche studentische Gruppen und externe Dienstleistungsanbieter. Das Uni-Magazin Scientia Halensis hat in einem Rückblick auf den HIT 2017 einige Impressionen zusammengestellt. Nachzulesen ist der Artikel hier. Ach ja: auf einen Aprilscherz sind wir natürlich auch (fast) alle reingefallen.
3. Apr. 2017
Das „National Model United Nations“: Die hohe Kunst der Diplomatie in einer Simulation
Auch Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben bereits daran teilgenommen: am internationalen Planspiel National Model United Nations in New York. In diesem Spiel werden Sitzungen der Gremien der internationalen Organisation der Vereinten Nationen nachgespielt, einschließlich der einschlägigen Hintergrundgespräche und der schwierigen Koalitionssuche auf globaler Ebene, um gemäß der Rollenbeschreibung die eigenen Interessen zu thematisieren und durchzusetzen. Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute auf ihrer Hochschulseite von diesem Projekt, der Artikel findet sich online hier.
3. Apr. 2017
Neue APuZ-Ausgabe erschienen: „Das Amt“
Heute erscheint die neue Ausgabe 14-15/2017 der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen politikwissenschaftlichen Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte. In dieser Ausgabe geht es im weitesten Sinne um „das Amt“. Der Jenaer Politikwissenschaftler Michael Edinger schreibt darin zum Beispiel über die „Attraktivität und Besetzung politischer Ämter“, vor allem im kommunalpolitischen Bereich. Jörn Fischer (Universität Köln) beleuchtet die „Selektion und Deselektion von Bundesministern“. Bettina Hollstein von der Universität Erfurt präsentiert „Empirie und Theorie des bürgerschaftlichen Engagements“. Und schließlich beschreibt der Politikberater Niels H. M. Albrecht unter dem Titel „Verleumdungskampagnen und Medienskandale“ die Amtsführung im „postfaktischen Zeitalter“. Die erwähnten Texte sowie weitere Aufsätze zum Thema sind online hier zu finden.
31. März 2017
Studentische Hilfskraft für die Pressestelle der MLU gesucht
Zum 1. Juli 2017 sucht die Pressestelle der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) eine neue studentische Hilfskraft. Die Tätigkeitsbeschreibung und alle wissenswerten Informationen rund um die Bewerbung lassen sich hier finden.
30. März 2017
TV-Tipp: „Nervöse Republik“ von Stephan Lamby
Ein Jahr lang hat der preisgekrönte Filmemacher Stephan Lamby Spitzenpolitiker und Journalisten begleitet und beobachtet. Sein Fazit: „Der Ton wird rauer, hasserfüllter“. Grund für diese Entwicklung sei die strukturelle Veränderung und die Digitalisierung von Information durch die sozialen Medien. Diese ermöglichen einerseits mehr Teilhabe, sie bieten andererseits aber auch die Plattform zu Hasskommentaren und Beschimpfungen. Dank Facebook, Twitter & Co kann der „normale Bürger“ gleichzeitig Empfänger und Sender sein. Am 19. April 2017 zeigt das Erste um 22:45 Uhr den Film „Nervöse Republik“ (Details hier); vorab gibt es hier einen Trailer. Bereits gestern abend fand eine Podiumsdiskussion zum Thema statt, bei der Politiker und Journalisten miteinander ins Gespräch kamen. Nachträglich anzuschauen ist die Diskussion hier.
30. März 2017
Hochschulinformationstag am 1. April 2017
Am Samstag, den 1. April 2017, findet der diesjährige Hochschulinformationstag der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. Auch das Fach Politikwissenschaft stellt sich vor – von 9:00 bis 15:00 Uhr mit einem Stand im Löwengebäude (Hörsaal XIV) sowie mit einem Vortrag um 11:00 Uhr in Hörsaal XV (Melanchthonianum). Das gesamte Programm des Hochschulinformationstages findet sich hier.
27. März 2017
Neuer Think Tank zur EU-Politik: „Polis 180“
Am gestrigen Sonntag gingen erneut in vielen deutschen Städten Menschen auf die Straße, um im Kontext des „Pulse of Europe“ für die Europäische Union und ihre Errungenschaften zu demonstrieren. Parallel dazu beging die EU den 60. Jahrestag der Unterzeichung der Römischen Verträge im Jahre 1957. Damit beging die EU (damals noch: EG) quasi ihren Geburtstag, auch wenn es bereits ab 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gab. Der Tagesspiegel berichtet heute über einen neuen Think Tank junger Leute, wo es genau um diese Errungenschaften geht. „Polis 180“ ist ein „Grassroots-Thinktank für Außen- und Europapolitik, der parteiübergreifend neue Formen der Teilhabe für junge Leute entwickeln will und zum besten neuen Thinktank 2016 in Deutschland von der Universität Pennsylvania in ihrem internationalen Think-Tank-Index gewählt wurde“. Der Artikel findet sich hier, der Think Tank selbst hier.
26. März 2017
Präsident Trump: Nach dem Scheitern der Reform der Gesundheitsreform
Im Wahlkampf zählte die Ankündigung, die Gesundheitsreform des Vorgängers Barack Obama zurückdrehen zu wollen, zu den zentralen Ankündigungen von Donald Trump. Die Republikaner im Kongress hatten zuvor bereits über Jahre versucht, diese Reform mit vielen Gesetzesvorschlägen und Änderungsanträgen zu torpedieren. Trotzdem ist am Freitag eine Abstimmung über eine entsprechende Gesetzesvorlage zurückgezogen worden, weil der Widerstand einer Gruppe von Republikanern des so genannten Freedom Caucus – trotz eines Ultimatums Trumps – im Repräsentantenhaus so groß war, dass der Vorlage in einer Abstimmung nicht zugestimmt worden wäre (auch wenn Trump die Demokraten für das Scheitern der Vorlage verantwortlich macht). Aus politikwissenschaftlicher Sicht ist das ein höchst interessanter Vorgang, beleuchtet er doch die zentrale Funktionslogik eines präsidentiellen Regierungssystem, das im amerikanischen Falle zudem vom Konzept der „checks and balances“ bestimmt wird. Die New York Times erzählt die Geschichte dieses Scheiterns im Detail, und zwar hier, die Washington Post hier. Eine ausführliche Darstellung bietet auch das Onlinemagazin Politico. Die New York Times fragt zudem nach den Konsequenzen für das Verhältnis von Trump zu den Republikanern auf Capitol Hill sowie nach der Rolle des Speakers Paul Ryan.
Warum die politische Lage für Trump und die Republikaner im Kongress in nächster Zeit nicht unbedingt einfacher wird, erklären John Wagner, Damian Paletta und Sean Sullian in der Washington Post schließlich hier.
26. März 2017
Resümee einer Wahlperiode im Deutschen Bundestag: Karamba Diaby zieht Bilanz
Seit 2013 vertritt er im Deutschen Bundestag den Wahlkreis 72, der die Stadt Halle (Saale) sowie die Gemeinden Petersberg, Landsberg und Kabelsketal umfasst: Karamba Diaby, erster Schwarzafrikaner im deutschen Parlament, der Mitte der achtziger Jahre mit einem Stipendium zum Studieren an die Martin-Luther-Universität Halle kam und seither der Stadt treu geblieben ist (sein Leben hat Diaby im vergangenen Jahr in einem Buch aufgeschrieben). In einem lesenswerten Artikel von Alexander Schierholz für die Mitteldeutsche Zeitung bilanziert Karamba Diaby in der aktuellen Wochenendausgabe der MZ seine dreieinhalb Jahre im Deutschen Bundestag, der Beitrag ist hier zu finden.