Die Heinrich-Böll-Stiftung, LandesbĂŒro Sachsen-Anhalt, lĂ€dt zu folgender Diskussion nach Halle (Saale) ein:
“Rechtspopulistische Parteien sind in Europa auf dem Vormarsch. In Koalitionen dienen sie konservativen Parteien zum Erhalt ihrer Regierungsmacht, erlangen diese aber auch zunehmend selbst. In Ungarn regiert bereits die rechtspopulistische Partei Fidesz, auch in Ăsterreich könnte der nĂ€chste Kanzler von der FPĂ gestellt werden und die Front National könnte nach den diesjĂ€hrigen Wahlen zweitstĂ€rkste Kraft in Frankreich werden. Die Veranstaltung gibt einen Ăberblick ĂŒber die Verbreitung und Charakteristika der rechtspopulistischen Strömungen in Europa. Diskutiert werden dabei die Ursachen fĂŒr das flĂ€chendeckende Erstarken der Rechten in Europa. Ist Rechtspopulismus inzwischen europĂ€ische NormalitĂ€t? Findet in Europa ein gesamtgesellschaftlicher Rechtsruck, der sich durch zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung anderer traditionell benachteiligter Gruppen ausdrĂŒckt, statt? Welche Rolle spielt dabei der europĂ€ische Integrationsprozess?”
Folgende Teilnehmer werden an der Veranstaltung teilnehmen:
- Prof. Dr. Karin Priester, Institut fĂŒr Soziologie, WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster,
- Prof. Dr. Bernd Six, Institut fĂŒr Psychologie, Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg und
- Prof. Dr. Rebecca Pates, Institut fĂŒr Politikwissenschaft, UniversitĂ€t Leipzig (GesprĂ€chsleitung).
Veranstaltungsort und -zeit: Dienstag, 28. Februar 2012, 19.00 Uhr, Franckesche Stiftungen (Historisches Waisenhaus, Franckeplatz 1, Amerikazimmer). Herzliche Einladung!