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Neues Heft der GWP erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In den letzten Tagen ist das neue Heft 2/2017 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Neu ist im Heft die Serie „Demokratie“, die Roland Sturm in der aktuellen Ausgabe grundlegend einfĂŒhrt. Die frĂŒhere Richterin am Bundesverfassungsgericht, Gertrude LĂŒbbe-Wolff, stellt die provokante Frage auf: „Ist Verfassungsgerichtsbarkeit undemokratisch?“ Frank Decker fragt sich zudem, was in der Debatte ĂŒber Direkte Demokratie „falsch lĂ€uft“. In einem Essay thematisiert Peter Ulrich das Grundeinkommen als eine mögliche Variante eines WirtschaftsbĂŒrgerrechts (was daraufhin von Anke Hassel in einem weiteren Beitrag unmittelbar kritisiert wird). Matthias Belafi beschĂ€ftigt sich in seinem Fachaufsatz mit dem VerhĂ€ltnis der Kirchen zur Sozialen Marktwirtschaft. Christian Schnaudt, Michael Weinhardt und Stefan Liebig stellen Befunde zur politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor („weniger teilnahmslos und politikverdrossen als gedacht“). In der Rubrik „Politische Didaktik“ beschĂ€ftigt sich Sibylle Reinhardt, frĂŒher Professorin am Institut fĂŒr Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg, mit rechts orientierten SchĂŒlern und Empörten sowie der Frage, wie man im Schulumfeld mit ihnen umgehen kann/sollte.
Im Internet ist die Zeitschrift hier zu finden.

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Podiumsdiskussion zur inklusiven Bildung

Halle (Saale), Innenpolitik, Studium

Gern mache ich Sie auf die Podiumsdiskussion „Keine inklusive Gesellschaft ohne Inklusive Bildung?“ aufmerksam. Die Diskussionsrunde findet am 15. Juni 2017 von 18 bis 20 Uhr im Hallischen Saal statt (Burse zur Tulpe, UniversitĂ€tsring 5, 06108 Halle (Saale)). Veranstalter sind der Arbeitskreis Inklusion des Studierendenrates der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Die Veranstaltung schließt thematisch und inhaltlich an die Podiumsdiskussion: „Mit Vielfalt zum Erfolg. Wie DiversitĂ€t die Hochschulen bereichert“ vom 8. Februar 2017 an und wird die dort aufgeworfenen Themen erneut aufgreifen und weiterentwickeln.
Die Veranstaltung moderieren wird Hendrik Lange (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung-Sachsen-Anhalt und Hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion „Die Linke“ im Landtag von Sachsen-Anhalt)
Als Diskutierende nehmen teil:
Dr. Petra Sitte (Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Fraktion „Die Linke“ im Bundestag);
Prof. Dr. Patrick Wagner (Behindertenbeauftragter des Senats der Martin-Luther-UniversitÀt);
Nadine Wettstein (blinde Doktorandin am IAMO Halle (Saale), freie Dozentin und Beraterin fĂŒr Inklusion);
Prof. Dr. Peer Pasternak (Direktor des Instituts fĂŒr Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF)); sowie
Dr. Ingo Barth (gehörloser Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut fĂŒr Mikrostrukturphysik Halle (Saale))
Der Arbeitskreis Inklusion des Studierendenrates der MLU wird in die Diskussion einfĂŒhren.
Herzliche Einladung!

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Vortrag: Elitebildung im deutschen Bildungssystem

Innenpolitik, Studium

Am 26. Juni 2017 wird Prof. em. Dr. Michael Hartmann um 16.00 Uhr in der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, einen Vortrag mit dem Titel „Neue Linien der Segregation in Schule und Hochschule?“ halten. Der Vortrag wird organisiert vom Zentrum fĂŒr Schul- und Bildungspolitik an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg. Thematisch knĂŒpft Prof. Dr. Michael Hartmann mit seinem Vortrag an neue Formen der Segregation im deutschen Bildungssystem an. Wenn in den Medien darĂŒber berichtet wird, stehen zwei Entwicklungen im Mittelpunkt. Im schulischen Bereich konzentriert sich das mediale Interesse auf den viel beschworenen Boom der Privatschulen, im Hochschulsektor auf die Exzellenzinitiative und die daraus hervorgehenden EliteuniversitĂ€ten. In beiden FĂ€llen ist zu fragen, wie es um den RealitĂ€tsgehalt der Darstellungen und Prognosen bestellt ist. Die Antwort auf diese Frage fĂ€llt sehr unterschiedlich aus. WĂ€hrend der Hype um die Privatschulen deren Bedeutung fĂŒr die soziale Segregation in der SchĂŒlerschaft stark ĂŒbertreibt, stellt die Exzellenzinitiative tatsĂ€chlich eine grundlegende Umstrukturierung des deutschen UniversitĂ€tssystems im Sinne einer durchgreifenden Hierarchisierung dar.
Herzliche Einladung!

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Bildungsforschung: „Hattie fĂŒr gestresste Lehrer“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In der Bildungsforschung ist der Name John Hattie eine Marke. Sein Buch „Visible Learning“ (auf Deutsch: „Lernen sichtbar machen“) fungiert inzwischen als Klassiker und ist von vielen Bildungseinrichtungen in Deutschland rezipiert worden. Der Augsburger Professor Klaus Zierer hat nun unter dem Titel „Hattie fĂŒr gestresste Lehrer“ eine Kurzversion des Buches vorgelegt, in dem die wichtigsten Erkenntnisse Hatties zusammengefasst sind. Im Vorwort des Buches schreibt Mathias Brodkorb, Minister fĂŒr Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Der deutsche Hattie-Übersetzer Klaus Zierer legt eine komprimierte Übersicht ĂŒber Hatties Forschung vor, die es vor allem auch im Berufsleben stehenden LehrkrĂ€ften ermöglichen soll, sich schnell einen fundierten Überblick ĂŒber die aktuelle bildungswissenschaftliche Debatte zu verschaffen. Das Buch kann dabei sowohl als eine EinfĂŒhrung in das Denken Hatties als auch als ein Kommentar zu seinen großen Studien gelesen werden. Zierer beschließt den Text schließlich mit einem praxisorientierten Kapitel, dem LehrkrĂ€fte Anregungen und Handlungsempfehlungen fĂŒr ihren pĂ€dagogischen Alltag nach den Erkenntnissen John Hatties entnehmen können.“
ZufĂ€llig habe ich drei Exemplare dieses Buches auf dem Schreibtisch liegen und wĂŒrde diese gerne verschenken. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich am besten per Email: first come, first serve.
Update, 3. Oktober 2016: die drei erwĂ€hnten Hefte sind inzwischen vergeben, aber ich habe weitere Exemplare organisieren können. Weiterhin gilt: first come, first serve…

Zu verschenken: Hattie fĂŒr gestresste Lehrer

Zu verschenken: Hattie fĂŒr gestresste Lehrer

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Bildungsbarometer 2016 des ifo-Instituts veröffentlicht

Innenpolitik

Bereits zum dritten Mal hat das MĂŒnchener ifo-Institut sein so genanntes Bildungsbarometer veröffentlicht. Darin werden die Einstellungen der Deutschen gegenĂŒber ihrer Bildungslandschaft gemessen. Interessant bei der Auswertung ist die getrennte Darstellung der reprĂ€sentativen Ergebnisse und BĂŒrger und PĂ€dagogen. AuffĂ€lliger Befund: Je mehr die Befragten persönlich mit einer Schule zu tun haben, desto positiver ist das Urteil. Und: Lehrer bewerten Schulen insgesamt schlechter, Schulen vor Ort aber besser als die Bevölkerung. SPIEGEL Online hat Details zu der genannten Befragung, erste Ergebnisse der Studie selbst können hier abgerufen werden.

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Deutscher Schulpreis 2016 geht nach Niedersachsen

Innenpolitik

Die Grundschule auf dem SĂŒsteresch in SchĂŒttorf (Niedersachsen) ist die Gewinnerin des mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreises des diesjĂ€hrigen Deutschen Schulpreises. Die Jury bewertete dabei nach sechs Kriterien: Leistung, Umgang mit Vielfalt, UnterrichtsqualitĂ€t, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof-Stiftung vergeben den Deutschen Schulpreis seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Magazin Stern und der ARD. Im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin, an der auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier teilnahm, wurden die Auszeichnungen ĂŒberreicht. Doch was macht diese Schule in SchĂŒttorf so besonders? Die SĂŒddeutsche Zeitung hat die Antwort.

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Studierende in der Schule: „Wir sind die Lehrer“

Innenpolitik

Eine interessante Frage: was passiert eigentlich, wenn man den Schulbetrieb fĂŒr eine Woche ausschließlich Studierenden ĂŒbertrĂ€gt? An der Fruerlandschule in Flensburg hat man genau dies vor einiger Zeit ausprobiert. Die ZEIT war dabei.

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