Seit einem guten Jahrzehnt spielt die „Tea Party“-Bewegung in der US-amerikanischen Demokratie eine zentrale Rolle – sowohl in Wahlen und Wahlkämpfen (und hier insbesondere auf Republikanischer Seite) als auch im Parlament. Die politikwissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet, insbesondere was deutschsprachige Fachliteratur angeht, ist bislang überschaubar (siehe zum Beispiel hier und hier). Umso erfreulicher, dass der Passauer Politikwissenschaftler Michael Oswald kürzlich eine umfassende Studie zum Thema vorgelegt hat. Alle Details und Informationen zum Buch finden sich hier.
19. Okt. 2018
Festrede von Bundespräsident Steinmeier auf dem DVPW-Kongress
Auf diesen Seiten wurde bereits vom Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) in Frankfurt am Main vor einigen Wochen berichtet. Inzwischen steht dessen lesenswerte Festrede vor zahlreichen Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftlern online (und zwar hier).
19. Okt. 2018
Halle an der Saale: perfekt unperfekt…
Vor einigen Wochen ist ein neues Heft des Reisemagazins Merian rund um das Thema Sachsen-Anhalt erschienen. Darin findet sich ein lesenswerter Beitrag von Theresa Pfützner, in der sie die lebenswerte „Szenestadt Halle“ beschreibt. Inzwischen ist der Artikel auf der Webseite der ZEIT nachzulesen (und zwar hier).
13. Okt. 2018
Erstsemester-Rekord an der MLU
Soviele Studierende wie noch nie beginnen in diesen Tagen ihr Studium an der Martin-Luther-Universität (MLU) Halle-Wittenberg. Knapp 4400 Erstsemester konnte der neue Uni-Rektor Christian Tietje gestern im Rahmen der feierlichen Immatrikulationsfeier begrüßen (wenn auch nicht alle persönlich…) – was die Gesamtzahl der Studierenden an der MLU auf 20.500 hochschraubt. Der MDR hat einige Eindrücke aus den Einführungsveranstaltungen der vergangenen Tage eingefangen (und zwar hier).
13. Okt. 2018
APuZ-Heft: 100 Jahre Frauenwahlrecht
Vor etwa 100 Jahren wurde in der Weimarer Republik das Frauenwahlrecht eingeführt. Aus diesem Grund widmet sich die von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebene politikwissenschaftliche Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ in ihrem am kommenden Montag erscheinenden Heft genau diesem Thema. Dabei wird der Untersuchungsgegenstand aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, und auch ein Blick über den bundesdeutschen Tellerrand hinaus findet sich. Auf der Seite der BpB kann das Heft im Volltext hier abgerufen werden.
13. Okt. 2018
„ZEIT Campus“ mit Ausgabe 6/2018
An der Uni lernst Du 1000 Leute kennen. Nie wieder Langeweile. Semesterferien sind Ferien. Endlich die Welt retten. Studium = Freiheit. Welche dieser Aussagen stimmen? Welche nicht? Vor wenigen Tagen ist die Ausgabe 6/2018 der Zeitschrift ZEIT Campus erschienen, in denen diese Aussagen bewertet werden. Im Heft finden sich pünktlich zum Wintersemester nicht nur für Studienanfänger und Studienanfängerinnen viele wichtige Informationen sowie Berichte und Reportagen rund um das Studium. So wird etwa vom Selbstversuch berichtet, ob man mit Likes die Miete bezahlen kann, und Mavi Phoenix besucht auf einen Sprung ihre alte Mensa an der Universität Wien, an der sie Politikwissenschaft studiert hat. Weiterhin gibt es das große ABC der Promotion und eine Kulturgeschichte der Achterbahn (sowie ein Porträt des Mannes, de sie baut) Näheres zum aktuellen Heft gibt es hier. Das Heft ist zum Beispiel an der Kasse der Cafébar auf dem Steintor-Campus erhältlich.
11. Okt. 2018
Kommunales Forschungspojekt an der Uni Halle
Die kommunalpolitische Ebene findet in der politikwissenschaftlichen Forschung nur selten Widerhall. Daher hat im vergangenen Sommersemester eine Gruppe von Studierenden unter Anleitung von Dr. Kerstin Voelkl ein Forschungsprojekt aufgelegt, bei dem es darum geht, die Einstellungen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu untersuchen – rechtzeitig vor den Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlen in der Stadt Halle (Saale). Die Zeitschrift Campus Halensis berichtet.
11. Okt. 2018
Neuerscheinung: „Parteiendemokratie in Bewegung“
Seit dem Jahr 2013 gibt der Parteienforscher und Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte eine wissenschaftliche Reihe über die einzelnen (relevanten) Parteien in der Bundesrepublik Deutschland heraus. Nun ist unter dem Titel „Parteiendemokratie in Bewegung“ der Abschlussband der Reihe erschienen, in dem die Befunde zu den einzelnen Parteien zusammengefasst und systematisch miteinander verbunden werden. Auf dem PW-Portal findet sich eine Rezension zum Buch, die hier nachgelesen werden kann.
11. Okt. 2018
Wissenschaftliche Hilfskraft für Forschungsprojekt gesucht
Seit Juni 2017 wird am Institut für Politikwissenschaft und Japanologie unter Leitung von Frau Prof. Dr. Petra Dobner das Forschungsprojekt „Evaluation des Hamburger Programms ‚Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF)‘“ umgesetzt. Im Rahmen des Projekts werden v.a. qualitative Interviews mit Akteuren aus der Jugendhilfepraxis und -politik geführt und ausgewertet. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier. Zur Unterstützung des Forschungsteams soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt (1.12.2018) eine wissenschaftliche Hilfskraft für 20 Stunden pro Monat eingestellt werden. Die Einstellung ist zunächst bis 31.03.2019 befristet, kann aber bis zum Projektende (14.06.2020) verlängert werden.
Aufgaben der zukünftigen wissenschaftlichen Hilfskraft:
– Literaturrecherche zum Themengebiet
– Unterstützung bei der Entwicklung von Leitfäden für Experteninterviews, standardisierten Frage ögen und anderen Erhebungsinstrumenten
– Unterstützung bei der Aufbereitung und Auswertung der erhobenen Daten sowie der Anfertigung von Berichten für die Auftraggeber des Forschungsprojekts
Anforderungen:
– Mindestens 2 Semester Studium der Politikwissenschaft, Soziologie oder Erziehungswissenschaft
– Interesse an sozial- und/oder jugendhilfepolitischen Themen
– Grundkenntnisse der und Interesse an empirischer Sozialforschung
– Sicherer Umgang mit MS Excel, MS Word und PowerPoint
– Grundkenntnisse im Umgang mit der Erhebung, Aufbereitung und Auswertung qualitativer Daten von Vorteil
– Kommunikationsfähigkeit und Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten im vorgegebenen Rahmen
Wir bieten:
– einen intensiven Einblick in ein Forschungsprojekt bzw. in Auftragsforschung
– Einbezug in Diskussionen zu methodischen und inhaltlichen Fragen rund um den Untersuchungsgegenstand
– Erfahrungen mit Feldforschung
Die Vergütung beträgt 9,87 EUR pro Stunde bei Studierenden ohne Abschluss bzw. 14,73 EUR bei Studierenden mit Bachelorabschluss.
Bitte senden Sie die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens, eines tabellarischen Lebenslaufes sowie relevanter Zeugnisse und Nachweise (Abiturzeugnis, Nachweis über Teilnahme am Basismodul Methoden der Sozialwissenschaften etc.) in elektronischer Form bis zum 26.10.2018 an: Tina Wiesner, Institut für Politikwissenschaft, tina.wiesner@politik.uni-halle.de, Tel.: 0345 55-24308.
Bitte bewerben Sie sich ausschließlich per Email. Die Bewerbung hängen Sie der Email als eine einzige pdf-Datei an. Für Nachfragen steht Ihnen Tina Wiesner gern zur Verfügung.
10. Okt. 2018
Der Bundesrat – (immer noch) ein Blockadeinstrument?
In der deutschsprachigen Politikwissenschaft wird seit vielen Jahren die These Gerhard Lehmbruchs diskutiert, der Bundesrat stelle einen Strukturbruch dar – weil eben nicht die Länderinteressen im Mittelpunkt stünden, sondern die politischen Parteien mit ihren spezifischen politischen Vorstellungen. Markus Decker aus der Dumont-Hauptstadtredaktion hat sich in einem Beitrag für die Zeitschrift politik+kommunikation die Arbeit des Bundesrates näher angeschaut. Nachzulesen ist sein Artikel hier.