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3. Sep. 2018

Neues APuZ-Heft zum Schwerpunkt „Internationale Sicherheit“

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Als kurz nach Ende des Kalten Krieges der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama ein Buch mit dem Titel „Das Ende der Geschichte“ (These: nach dem Ost-West-Konflikt hat sich weltweit die liberale Demokratie westlicher Prägung durchgesetzt) veröffentlichte, wurde dieses sehr kontrovers diskutiert. Heute wissen wir, dass es sich damals nicht um das Ende der Geschichte gehandelt hat, sondern dass sogar der Krieg nach Europa zurückgekehrt ist, etwa in den 1990er Jahren auf dem Balkan. Die neue, heute erschienene Ausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebenenen politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Internationale Sicherheit“. Auf der Webseite der BpB heißt es über das Heft: „Mit dem Ende des Kalten Krieges schien es, als würde sich der liberale Gesellschaftsentwurf weltweit durchsetzen. In weiten Teilen des früheren „Ostblocks“ leiteten bis dato kommunistische Parteidiktaturen den Übergang zu Demokratie und Marktwirtschaft ein, und auf internationaler Ebene intensivierte sich der Austausch von Waren, Kapital und Dienstleistungen ebenso wie die multilaterale Zusammenarbeit. Heute scheint sich die Entwicklung umzukehren. Im Lichte deutlich hervortretender Spannungen zwischen den Großmächten bei zunehmenden Zweifeln an der Belastbarkeit von Bündnisstrukturen werden die Risse im Fundament des Weltordnungsgefüges immer tiefer. Droht ein Zerfall der internationalen Sicherheitsarchitektur, wie sie mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges entworfen wurde?“ Details zum Heft sowie alles Nähere rund um die Heftbestellung sind hier zu finden.

29. Aug. 2018

Vertretung des Lehrstuhls Regierungslehre im WiSe 2018/19

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Nun ist es offiziell: da sich das Berufungsverfahren für den Lehrstuhl Regierungslehre und Policyforschung (Nachfolge von Frau Prof. Suzanne S. Schüttemeyer) noch hinzieht, wird ab dem 1. Oktober 2018 Herr Prof. Stephan Bröchler diesen Lehrstuhl für sechs Monate vertreten. Details zu seinem Lebenslauf und seinen Forschungsschwerpunkten finden Sie hier. Im Wintersemester 2018/19 wird Herr Bröchler die Vorlesung im Basismodul Regierungslehre („Das politische System der Bundesrepublik Deutschland“) übernehmen, dazu ein Seminar zu „Parlamentarismus in Theorie und Praxis“ in den Masterstudiengängen sowie zwei Seminare im Aufbaumodul Regierungslehre (zum einen eine Veranstaltung zur „Einführung in die Regierungslehre“, zum anderen eine Veranstaltung zum Deutschen Bundestag). In Halle wird Herr Bröchler unter der Telefonnummer 55-24222 sowie unter der Email-Adresse stephan.broechler@politik.uni-halle.de zu erreichen sein.

29. Aug. 2018

„Handbuch der deutschen Parteien“ jetzt auch bei der BpB erhältlich

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Die vor einigen Zeit auf diesen Seiten angekündigte Neuauflage des „Handbuchs der deutschen Parteien“ von Viola Neu und Frank Decker, einem Standardwerk der deutschen Parteienforschung, gibt es neuerdings auch in einer sehr preisgünstigen Ausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), und zwar hier.

27. Aug. 2018

Zum Umgang mit Smartphones in Lehrveranstaltungen

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Seit einiger Zeit wird in Deutschland über ein mögliches Handy-Verbot an Schulen diskutiert (zum Beispiel hier, hier und hier). Diese Diskussion richtet den Blick darauf, wie Handys in universitären Veranstaltungen zum Einsatz kommen (sollten). Professor Milos Vec von der Universität Wien hat sich vor einigen Tagen in einem interessanten Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung einige Gedanken zum Umgang mit Smartphones und Tablets in seinen eigenen Lehrveranstaltungen gemacht und berichtet dabei von seinen Erfahrungen, nämlich hier.
Update, 10. September 2018: SPIEGEL Online hat Milos Vec zu seinem Vorstoß befragt, und zwar hier.

27. Aug. 2018

Krems (Österreich): Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in gesucht

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Die Donau-Universität Krems (Österreich) sucht für ihr Department für Europapolitik und Demokratieforschung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in, zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2022 (Inserat Nr. SB18-0097). Die Bewerbungsfrist endet am 16. September 2018, Details zur Ausschreibung sind hier zu finden.

26. Aug. 2018

US-Senator John McCain gestorben

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Im Alter von 81 Jahren ist in der vergangenen Nacht John McCain gestorben. Dreißig Jahre vertrat er seinen Heimatstaat Arizona im US-Senat in Washington, sowohl 2000 als auch 2008 kandidierte er als Präsidentschaftskandidat – beim ersten Versuch scheiterte er in den Vorwahlen am späteren Präsidenten George W. Bush, beim zweiten Versuch als Republikanischer Kandidat am Demokraten Barack Obama. Zuvor war er bereits Mitglied im US-Repräsentantenhaus gewesen. Bekannt wurde er, als er als Jagdbomberpilot im Vietnamkrieg abgeschossen wurde und in Nordvietnam in Gefangenschaft geriet, in der er über mehr als fünf Jahre hinweg physisch wie psychisch malträtiert wurde – unter den Folgen litt McCain sein Leben lang. Mehrfach wurde ihm (als Sohn eines Navy-Admirals) die Freilassung angeboten, er selbst lehnte dies stets mit dem Hinweis ab, dass er erst gehen würde, wenn alle Kameraden ebenfalls freigelassen würden. McCain war das, was man im Englischen einen „Maverick“ nennt: ein Einzelgänger, ein Außenseiter, der auch über Parteigrenzen hinweg für etwas kämpfte, von dem er überzeugt war. Damit geriet er zwangsläufig in Gegensatz zum aktuellen Präsidenten Donald Trump. Bereits im letzten Jahr hatte McCain darauf gedrungen, dass Trump bei seiner Beerdigung nicht sprechen solle. Stattdessen werden es die Präsidenten George W. Bush und Barack Obama sein, die zu diesem Anlass sprechen werden. Einer, der McCain vermutlich am besten kennt, ist sein langjähriger Mitarbeiter, Pressesprecher und engster Berater Mark Salter, dessen Rückblick auf seine Zeit mit McCain hier zu finden ist. Ausführliche Nachrufe finden sich zudem in der Washington Post und in der New York Times. Wie es mit dem Senatssitz von McCain weitergehen könnte, steht hier.

25. Aug. 2018

Berlin: „Einladung zum Staatsbesuch“

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Wer an diesem Wochenende in der Hauptstadt unterwegs sein sollte, kann bei der Gelegenheit gleich die „Einladung zum Staatsbesuch“ der Bundesregierung wahrnehmen. Als Tag der offenen Tür lassen die einzelnen Ministerien und das Bundeskanzleramt Besucherinnen und Besucher hinter die Kulissen schauen, an Diskussions- und Informationsveranstaltungen teilnehmen und Politikerinnen und Politiker im direkten Gespräch befragen. Fun fact: Nico Rosberg und Shaun das Schaf werden auch dabei sein. Die Berliner Morgenpost hat die Details, die Webseite der Bundesregierung natürlich auch (hier).

24. Aug. 2018

Neues Merian-Heft „Sachsen-Anhalt“ erschienen

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Nicht direkt mit dem Thema Politikwissenschaft zu tun hat die neue Ausgabe des Reisemagazins Merian, aber Schwerpunkt des am gestrigen Donnerstag erschienenen Heftes 9/2018 ist das Bundesland Sachsen-Anhalt. Schon Johann Wolfgang von Goethe schrieb einst an seine enge Freundin Charlotte von Stein: „Hier ist’s unendlich schön. Mich hat’s, wie wir durch die Seen, Kanäle und Wäldchen schlichen, sehr gerührt.“ Neben den Klassikern Harz, Bauhaus Dessau, Wörlitzer Park und der Landeshauptstadt Magdeburg hat auch die „Szenestadt Halle“ (O-Ton Merian) einen eigenen Artikel erhalten. Nach dem ersten Durchblättern kann ich sagen: unbedingte Kauf- und Leseempfehlung!:)

Am besten mit einem kräftigen Espresso genießen: das neue Merian-Heft über „Sachsen-Anhalt“

24. Aug. 2018

Prof. Udo Sträter: ein Rektor tritt ab

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Acht Jahre lang gab der Theologe Prof. Udo Sträter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nach innen wie nach außen ein Gesicht, nun tritt er mit Ablauf des 31. August 2018 als Rektor ab. In einem Gespräch mit der Zeitschrift Campus Halensis spricht er über seine Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Das Gespräch ist online hier zu finden. Ab dem 1. September 2018 übernimmt dann Prof. Christian Tietje das Amt des Rektors (mehr hier).

22. Aug. 2018

Nach Cohen und Manafort: alle Augen auf Capitol Hill

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Seit gestern bekannt wurde, dass sich der frühere Anwalt Donald Trumps, Michael Cohen, des Verstoßes gegen Wahlkampffinanzierungsgesetze bezichtigt hat und Paul Manafort, 2016 für fünf Monate der Wahlkampfchef Trumps, in acht von 18 Punkten von einer Jury aufgrund von finanziellen Verfehlungen für schuldig gesprochen wurde, überschlagen sich die Meldungen zur Zukunft Donald Trumps im Weißen Haus (für Details siehe SPIEGEL Online, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine, die Washington Post oder die New York Times). Hier sei nur auf einen Aspekt hingewiesen: dass über das Schicksal der Trump-Präsidentschaft womöglich auf Capitol Hill entschieden werden wird. Die New York Times hat die Details, und zwar hier. Die sechs wichtigsten Fragen zum Thema beantwortet die Washington Post (hier).


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