Auch in diesem Frühjahr veranstaltet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wieder einen Hochschulinformationstag. Am 9. April 2016 präsentieren sich von 9:00 bis 15:00 Uhr alle Fächer, auch die Politikwissenschaft, mit Ständen und Aktionen, zudem werden im Audimax in kurzen Vorträgen die einzelnen Fächer und Studienmöglichkeiten vorgestellt. Das detaillierte Programm und viele weiterführende Informationen sind hier zu finden.
2. Feb. 2016
Stipendium – einmal anders
Für viele Studierende sind Stipendien – etwa der großen Kirchen, der Gewerkschaften oder der politischen Stiftungen – eine willkommene Möglichkeit, um das Studium zu finanzieren. Dass es aber auch andere, ganz eigenartige Stipendien gibt – darauf macht heute die Süddeutsche Zeitung aufmerksam, und zwar hier.
26. Jan. 2016
Auf einen Blick: wie funktionieren die US-Vorwahlen?
Am 1. Februar 2016 beginnt mit dem Caucus in Iowa die Vorwahlsaison des Präsidentschaftswahlkampfes in den Vereinigten Staaten. Da sich dieses System der Kandidatenrekrutierung und -nominierung deutlich vom Verfahren in Deutschland unterscheidet, hat Spiegel Online dankenswerterweise die wichtigsten Fakten in einer schönen Übersicht zusammengefasst. Schauen Sie mal hier.
26. Jan. 2016
„Herz statt Hetze“: Flashmob auf dem Steintor-Campus
Für Mittwoch, den 27. Januar 2016 planen diverse Hochschulgruppen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an der neuen Bbiliothek auf dem Steintor-Campus unter dem Motto „Herz statt Hetze – gegen Rassismus an der MLU“ einen Flashmob, um gegen jüngste fremdenfeindliche Vorfälle an der MLU zu protestieren. Die Details zur Veranstaltung gibt es hier.
26. Jan. 2016
Gastvortrag von Christoph Möllers
Am Mittwoch, den 27. Januar 2016 ist der Verfassungsrechtler Christoph Möllers zu Gast an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Möllers lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist bis 2017 Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Derzeit begleitet er für den Bundesrat das NPD-Verbotsverfahren am Bundesverfassungsgericht. Im vergangenen Jahr erhielt er den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis (die Verleihung des Preises erfolgt am 1. März in Berlin). Zuletzt veröffentlichte er das Buch „Die Möglichkeit der Normen“ (eine Rezension des Buches findet sich hier). In Halle spricht Möllers zum Thema „Wozu Normen?“ Beginn ist um 18:15 Uhr in HS XV im Melanchthonianum am Universitätsplatz. Der Eintritt ist frei, herzliche Einladung!
26. Jan. 2016
Aktualisiert und ergänzt: der „Bürgerkommentar“ der Bundeszentrale zum Grundgesetz
Die politikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz begegnet uns an der MLU in vielen Veranstaltungen der Basis- und Aufbaumodule. Da ist es oft hilfreich, bei der Besprechung von einzelnen Artikeln sowie in der Diskussion über zentrale Inhalte der Verfassung ein schriftliches Kommentarwerk zur Hand zu haben. Seit mehreren Jahren bereits gibt es bei der Bundeszentrale für politische Bildung einen Bürgerkommentar, der seit Dezember 2015 in einer aktualisierten und ergänzten Auflage vorliegt. Schauen Sie mal hier.
19. Jan. 2016
Gastvortrag von Roland Lhotta
Im Rahmen der Vorlesungsreihe „Staat, Verfassung, Demokratie“ im Wintersemester 2015/16 ist am Mittwoch, den 20. Januar 2016, Prof. Roland Lhotta zu Gast an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Thema des Vortrags lautet: „Wem gehört die Verfassung? Eine Erinnerung“. Beginn ist um 18:00 Uhr c. t. in HS XV/Melanchthonianum. Der Eintritt ist frei, herzliche Einladung!
19. Jan. 2016
Barack Obama – der „verkannte Präsident“?
Der Publizist und Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht lehrt seit vielen Jahren u. a. an der Stanford University und äußerst sich immer wieder sehr profund zu Ereignissen und Entwicklungen in den Vereinigten Staaten sowie zu den transatlantischen Beziehungen. Heute blickt er in einem ausführlichen Artikel im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf die bisherige Amtszeit von Präsident Barack Obama zurück.
19. Jan. 2016
Is it 2008 all over again??
Noch vor wenigen Wochen schien Hillary Clinton im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei die „unausweichliche“ Kandidatin zu sein – so wie 2008, als dann plötzlich mit Barack Obama ein junger, unerfahrener Senator in den Wahlkampf einstieg und diesen am Ende überraschend für sich entscheiden konnte. In diesem Jahr bekommt es Hillary nun mit einem deutlich älteren, erfahrenen Senator zu tun, der sich selbst als „sozialistischen“ Demokraten bezeichnet. Und erneut sieht es so aus, als könne Hillary den ersten Caucus in Iowa (1. Februar) verlieren – und womöglich die erste Vorwahl in New Hampshire (9. Februar) gleich dazu. In einer finalen Debatte vor den Vorwahlen trafen beide Kandidaten am Sonntag abend noch einmal aufeinander. Dachte man vor kurzem noch, dass die Frage nach dem siegreichen Kandidaten und damit schlussendlichen Präsidentschaftskandidaten (bzw. Präsidentschaftskandidatin) der Demokraten nach den ersten Vorwahlen rasch beantwortet sein könnte, ist es nach derzeitigem Stand nicht unwahrscheinlich, dass sich der Vorwahlprozess bis in den April oder sogar Mai hinein ziehen könnte. Die New York Times hat die Hintergründe. Einfluss auf Hillarys inhaltliche Positionen hat die Kandidatur von Bernie Sanders ohnehin bereits gehabt, wie Benjamin Wallace-Wells im New Yorker zu berichten weiß. David Dayen fragt sich in der Zeitschrift New Republic, ob die Meinungsunterschiede der beiden Kandidaten hinsichtlich der Regulierung des Finanzmarktsektors am Ende womöglich den Ausschlag ausgeben könnten. Nun kann man argumentieren, dass die Vorwahlen in Iowa und New Hampshire nur über einen sehr kleinen Anteil der Delegierten für den Nominierungsparteitag im Sommer bestimmen, aber am Beispiel des Jahres 2008 kann man sehen, wie schnell eine Kampagne ins Rutschen gerät, wenn man zu Beginn des Prozesses (deutlich) unter den Erwartungen bleibt. Ein Sieg in Iowa oder New Hampshire wäre für die Clinton-Kampagne auf jeden Fall sehr beruhigend.