9. Nov.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Interessante Neuerscheinung auf dem Büchermarkt, gerade zum heutigen geschichtsträchtigen 9. November: der Journalist und Publizist Michael Jürgs besucht mit seinem neuen Buch „Wer wir waren, wer wir sind“ historische Orte in Deutschland. In Potsdam erkundet er „Preußens Grauen, Preußens Gloria“, am Wannsee macht er sich auf die Suche nach dem Haus der Wannsee-Konferenz. Auf Herrenchiemsee ist er der „DNA der BRD“ auf der Spur, in Worpswede besucht er die legendäre Künstlerkolonie. Aber auch der Thomanerchor in Leipzig, die Insel Sylt und die Autostadt Wolfsburg und das DFB-Muesum in Dortmund gehören zu den insgesamt 25 Orten, an denen Jürgs unterwegs war. Herausgekommen ist ein äußerst interessantes und jederzeit kurzweiliges Lesevergnügen. Unbedingte Empfehlung!
Michael Jürgs: „Wer wir waren, wer wir sind“, C. Bertelsmann Verlag, München 2015, 368 Seiten, 19,99 Euro. Details zum Buch sowie eine Leseprobe finden Sie hier.
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8. Nov.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Heute im Zeitungsstapel (wieder)gefunden: Bei der Wahl zum Europäischen Parlament im Juni 2014 hat der CSU-Abgeordnete Bernd Posselt nach zwanzig Jahren Parlamentszugehörigkeit sein Mandat verloren. Trotzdem fährt er seitdem zu jeder Sitzungswoche, als sei nichts passiert. Warum nur? Der Journalist Stefan Willeke vom ZEIT-Magazin hat sich auf Spurensuche gegeben. Online ist der Text hier zu finden.
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8. Nov.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Auf Einladung des Lehrbereiches Regierungslehre und Policyforschung stellt die Filmemacherin Nancy Brandt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg pünktlich zum Kinostart ihren neuen Film „Die Gewählten. Vier Jahre im Bundestag“ vor. Die Vorführung beginnt am Donnerstag, den 12. November 2015 um 19:00 Uhr im Audimax (Audimax-Gebäude). Im Anschluss an die Vorstellung findet eine Publikumsdiskussion mit Nancy Brandt statt. Der Trailer sowie weiterführende Informationen sind hier zu finden.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.
Bundestagswahl 2013, Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft | Keine Kommentare
8. Nov.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Die Bevölkerung Sachsen-Anhalts schrumpft seit geraumer Zeit – entsprechend hatten es sich die politisch Verantwortlichen im Land vor einigen Monaten zum Ziel gesetzt, das Landesparlament ebenfalls zu verkleinern. Allerdings könnte es passieren, dass der Landtag nach der nächsten Wahl im März 2016 nicht nur nicht kleiner ausfallen wird, sondern deutlich größer als gedacht werden könnte. Schuld daran ist das Wahlrecht. Die Mitteldeutsche Zeitung hat die Details.
Innenpolitik, Landtagswahl 2016 | Keine Kommentare
2. Nov.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Im März 2016 findet die nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Derzeit nominieren die politischen Parteien ihre Direkt- und Listenkandidaten und -kandidatinnen. Vor wenigen Tagen hat die Mitteldeutsche Zeitung darüber berichtet, wer in den vier Wahlkreisen in Halle (Saale) für die einzelnen Parteien antritt. Sie finden die Übersicht hier. Das Ergebnis der letzten Landtagswahl in der Stadt Halle ist übrigens hier zu finden.
Halle (Saale), Innenpolitik, Landtagswahl 2016 | Keine Kommentare
2. Nov.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Aufgrund einer wichtigen dienstlichen Besprechung wird meine Sprechstunde am Donnerstag, den 5. November 2015, von 10-12h auf 16-18h verschoben. Unabhängig davon erreichen Sie mich jederzeit per Email.
Halle (Saale), Studium | Keine Kommentare
30. Okt.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Lange hat er gezögert – vor wenigen Tagen hat er sich dann erweichen lassen. Gestern ist der Abgeordnete Paul Ryan zum 62. Speaker des Repräsentantenhauses gewählt worden, übrigens als jüngster Speaker seit 1875. Intern bekannt als Vorsitzender des wichtigen Budget Committes und später des Ways and Means Committees wurde er einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, als er im Jahre 2012 als Vizepräsidentschaftskandidat von Mitt Romney antrat, um Präsident Barack Obama abzulösen. Als Speaker ist er nun der wichtigste Republikanische Widerpart des Präsidenten – nicht nur,, dass er protokollarisch nach Präsident und Vizepräsident an dritthöchster Position im Lande steht, als Speaker ist er der natürliche Gegenpol des Weißen Hauses. Das Amt des Speakers ist deutlich politischer – vor allem: parteipolitischer – als das vergleichbare Amt des Bundestagspräsidenten in Deutschland, da ihm die Geschäftsordnung des Repräsentantenhauses vielfältige Mittel an die Hand gibt, die eigene politische Agenda in majoritärer Form durchzusetzen. Der vorherige Speaker John Boehner hatte unter dem Druck sehr konservativer Abgeordneter aufgegeben und ist gestern in den Ruhestand gegangen (James Arkin bewertet auf RealClearPolitics das politische Erbe Boehners). Die New York Times wagt einen Blick auf die Herausforderungen, die auf den neuen Speaker warten, und zwar hier und hier. „The House is broken“ sagte Ryan unmittelbar nach seiner Vereidigung. Chris Cillizza von der Washington Post weiß, warum es nicht so leicht sein wird, das „House“ wieder in Ordnung zu bringen. Die Frage, ob dies gelingen kann, stellt sich auch Rusell Berman von The Atlantic.
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29. Okt.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Für das Wintersemester 2015/16 ist an der Martin-Luther-Universität im Rahmen des Masterstudienganges „Parlamentsfragen und Zivilgesellschaft“ (Institut für Politikwissenschaft) eine Vorlesungsreihe zum Themenbereich „Staat, Verfassung, Demokratie“ geplant. Der erste Vortrag findet am Mittwoch, den 4.11., um 18 Uhr c.t. im Mel, HS XV statt. Es spricht Prof. Günter Frankenberg (Frankfurt am Main) über „Staatstechnik“.
Als weitere Termine stehen fest:
18.11.: Ulrich K. Preuß: Die statusbildende Macht von Staatsgrenzen: Betrachtungen über Flüchtlinge, ähnliche und unähnliche Personenkategorien.
25.11.: Tine Stein: Staat, Verfassung und Grundrechte bei Ernst-Wolfgang Böckenförde.
02.12.: Christian Tomuschat: Zum Spannungsverhältnis zwischen Menschenrechten und kulturellen Traditionen.
09.12.: Oliver Lepsius: Ist das Bundesverfassungsgericht ein politischer Akteur?
13.01.: Dieter Grimm: Die demokratischen Kosten der Konstitutionalisierung.
20.01.: Roland Lhotta: Wem gehört die Verfassung? Eine Erinnerung.
27.01.: Christoph Möllers: Wozu Normen?
Herzliche Einladung!
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22. Okt.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Der ZEIT-Kolumnist und Berliner Professor Stephan Porombka präsentiert auf den Uni-Seiten der ZEIT 101 Dinge, die man während des Studiums getan haben sollte. Machen Sie den Test und schauen Sie, wie viele Dingee Sie davon bereits abhaken können. Ach ja: man sollte die Liste mit einem Augenzwinkern lesen.
Innenpolitik, Internet(z), Lektüren | Keine Kommentare
20. Okt.
2015
Verfasst von Michael Kolkmann
Man muss die New York Times für solche Artikel einfach lieben: bei den Kongresswahlen 2010 hat die Republikanische Partei durch die Unterstützung der Tea Party im US-Repräsentantenhaus einen deutlichen Wahlsieg eingefahren und stellt seitdem eine sehr konservative Fraktion. Die Zeitung ist in den letzten Wochen in fünf Wahlkreise gereist, um sich vor Ort ausführlich und anhand vieler Gespräche anzuschauen, welchen Einfluss die von der Tea Party unterstützten Abgeordneten auf die Arbeit des Kongresses haben. Interessantes Ergebnis: diese Abgeordneten haben nicht nur dafür gesorgt, dass bestimmte politische Themen ganz weit oben auf der Agenda platziert wurden, sondern auch versucht, die institutionelle Struktur des Kongresses und den parlamentarischen Prozess nachhaltig zu beeinflussen. Der gesamte interaktiv gehaltene Artikel ist hier nachzulesen.
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