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12. Jan 2020

Kommt die BpB nach Halle?

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Die Märkische Zeitung berichtet in ihrer morgigen Ausgabe (online leider nicht frei verfügbar) von Plänen der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), neben Bonn und Berlin einen weiteren Standort zu eröffnen, und zwar in den neuen Bundesländern. Im Gespräch scheinen die Städte Cottbus sowie Halle (Saale) zu sein. Diese Pläne hat BpB-Präsident Thomas Krüger gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland durchscheinen lassen. O-Ton Krüger: „Dieser Fachbereich hat die Aufgabe, bundesweit Fragen politischer Bildung in den Sozialräumen zu behandeln, in denen Transformation stattfindet, in denen also keine Kohle mehr abgebaut wird, oder in ehemaligen Industrielandschaften wie Leuna, Halle oder Bitterfeld, die verwandelt werden müssen in Dienstleistungsregionen.“ Die BpB wolle demnach Konzepte entwickeln, wie man „diesen Wandel mit einem positiven Effekt für eine demokratische und offene Gesellschaft unterstützen“ könne.

Heute verfügt die BpB am Hauptsitz Bonn und in der Nebenstelle Berlin über zusammen 252 Stellen, das entspricht doppelt so vielen Stellen wie vor sieben Jahren. Nun sollen weitere 58 Stellen dazukommen, darunter elf Stellen für den neuen dritten Dienstsitz. Wir bleiben an dieser Geschichte dran.:)

Update, 13. Januar 2020: die Mitteldeutsche Zeitung berichtet inzwischen über die Pläne der BpB, und zwar hier.

Über Michael Kolkmann

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